Ein möglicher Kollaps der Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC) könnte weitreichende Folgen für das globale Klimasystem haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschenden des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die Anfang April veröffentlicht wurde.
In Kolumbien läuft derzeit die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen
In Kolumbien läuft derzeit die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas, die von Kolumbien und den Niederlanden organisiert wird. Sie hat am 24. April 2026 in Santa Marta begonnen und dauert bis zum 29. April, mit rund 50 teilnehmenden Staaten, darunter Deutschland.
Wind im Fokus: Wie Gutachter über die Zukunft der Windenergie entscheiden
Seit Jahrzehnten analysieren akkreditierte Wind- und Ertragsgutachter die Eigenschaften des Windes – eine unsichtbare, aber entscheidende Ressource für die Energiewende. Unternehmen wie GEO-NET spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie liefern die Daten und Prognosen, auf deren Grundlage entschieden wird, ob sich der Bau eines Windparks an einem bestimmten Standort wirtschaftlich lohnt.
Bericht von „Lancet Europe“ zeigt Anstieg hitzebedingter Todesfälle und steigende Energiekosten durch fossile Brennstoffe
Der neue Bericht von Lancet Europe zeichnet ein alarmierendes Bild der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels in Europa. Demnach ist die Zahl hitzebedingter Todesfälle in nahezu allen Regionen des Kontinents deutlich gestiegen. Für das Jahr 2024 schätzen die Autorinnen und Autoren rund 62.000 Todesfälle, die direkt mit extremer Hitze in Verbindung stehen.
Doppelte Ernte: Warum Agri-Photovoltaik die Rettung für unsere Äcker ist
In der Vergangenheit war die Debatte oft von einem harten Kontrast geprägt: „Teller oder Tank?“ oder eben „Nahrung oder Solarstrom?“. Wer eine Photovoltaik-Freiflächenanlage errichtete, entzog dem Boden meist die landwirtschaftliche Nutzung. Doch im Frühjahr 2026 hat sich das Blatt gewendet. Dank massiv vereinfachter Genehmigungsverfahren und technologischer Durchbrüche ist eine neue Ära angebrochen: die Agri-Photovoltaik (Agri-PV).
Das Ende der 29-Prozent-Hürde: Wie die Solarwelt gerade ihre gläserne Decke durchbricht
Lange Zeit galt in der Photovoltaik-Branche ein Gesetz, das fast so unumstößlich schien wie die Gravitation: Das Shockley-Queisser-Limit. Diese physikalische Grenze besagte, dass eine herkömmliche Solarzelle aus Silizium theoretisch niemals mehr als etwa 29,4 % des einfallenden Sonnenlichts in elektrische Energie umwandeln kann. In der Praxis war bei kommerziellen Modulen meist schon bei 22 bis 24 % Schluss.
Das Thema der langsameren Erddrehung sorgt tatsächlich für Schlagzeilen
Wissenschaftler der ETH Zürich und anderer Institute haben belegt, dass die Erwärmung des Planeten die Erdrotation messbar bremst. Das Prinzip dahinter ist der sogenannte „Pirouetten-Effekt“:
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Der Mechanismus: Wenn Eismassen an den Polen (Grönland und Antarktis) schmelzen, fließt das Wasser in Richtung Äquator.
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Die Folge: Da sich mehr Masse weiter weg von der Drehachse der Erde befindet, wird die Drehung langsamer – genau wie eine Eiskunstläuferin langsamer wird, wenn sie die Arme ausstreckt.
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Historischer Vergleich: Diese Verlangsamung ist laut aktuellen Daten so schnell wie nie zuvor in den letzten 3,6 Millionen Jahren.
Photovoltaik unter Druck – warum Batteriespeicher jetzt zum entscheidenden Faktor werden
Die Wirtschaftlichkeit von Solarparks gerät zunehmend unter Druck. Grund dafür sind vor allem sinkende Strompreise, die immer häufiger sogar ins Negative rutschen. Was auf den ersten Blick paradox klingt, ist eine direkte Folge des Erfolgs der Energiewende: Immer mehr Photovoltaikanlagen speisen gleichzeitig große Mengen Strom ins Netz ein – vor allem zur Mittagszeit, wenn die Sonne scheint. In diesen Phasen übersteigt das Angebot die Nachfrage, und die Preise fallen.
Studie: Seevögel weichen Windkraftanlagen offenbar zuverlässig aus
Eine neue Monitoring-Studie liefert positive Hinweise auf die Verträglichkeit von Offshore-Windenergie mit dem Vogelschutz. Im schottischen Offshore-Windpark Aberdeen wurde über einen Zeitraum von 19 Monaten keine einzige Kollision von Seevögeln mit den Rotorblättern einer untersuchten Windenergieanlage festgestellt.
Fossile Abhängigkeit und aktuelle Preisrisiken
Die aktuelle Entwicklung auf den Energiemärkten verdeutlicht erneut die Risiken der fossilen Abhängigkeit. Der Krieg rund um den Iran hat die globale Energieversorgung erheblich destabilisiert. Besonders die Blockade der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Transportwege für Öl weltweit – sorgt für massive Verunsicherung an den Märkten.
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