Katharina Reiche (seit 2025 Bundesministerin für Wirtschaft und Energie) verfolgt eine Energiestrategie, die sich deutlich von der ihres Vorgängers Robert Habeck unterscheidet. Dass sie die Erneuerbaren „stoppen“ will, ist aus ihrer Sicht eine „Realitätsprüfung“ – für Kritiker ist es ein Rückschritt in fossile Denkmuster.
Deutsche Industrie könnte 40 % ihres Energieverbrauchs einsparen – Chance für Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit?
Studien zeigen: Die deutsche Industrie könnte bis zu 40 Prozent ihres Energieverbrauchs einsparen – durch Effizienzmaßnahmen, Prozessoptimierung und neue Technologien. Doch würde das die Wettbewerbsfähigkeit tatsächlich stärken oder neue Risiken schaffen?
Klimaschutz kommt nicht voran – 1,5-Grad-Verfehlung in Europa?
Europa gilt als Vorreiter im Klimaschutz. Doch trotz ambitionierter Ziele wächst die Sorge, dass das 1,5-Grad-Ziel außer Reichweite gerät. Woran liegt es – und steht Europa allein vor diesem Problem?
Meeresspiegel steigt so schnell wie seit Jahrtausenden nicht mehr
Der Meeresspiegel steigt so schnell wie seit Jahrtausenden nicht mehr – diese Entwicklung gehört zu den alarmierendsten Folgen des Klimawandels. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, wie dynamisch sich die Ozeane verändern und welche globalen Auswirkungen dies hat.
Negative Börsenpreise im Januar: In Deutschland bisher nur 2,5 Stunden
Solar-Überangebot: Spanien erlebt "Preisschock" im Winter. Während der deutsche Solarmarkt im Januar 2026 vergleichsweise stabil blieb, meldet der spanische Strommarkt extreme Verwerfungen. Ein massives Überangebot an Photovoltaik-Strom drückte die Börsenpreise an einem einzigen Tag über 15,5 Stunden hinweg in den negativen Bereich. In diesem Zeitraum wurde fast die gesamte nationale Solarstrom-Erzeugung ohne Erlös – oder sogar gegen Gebühr – ins Netz eingespeist.
Gasspeicher Anfang Februar 2026 bei unter 30 %, ein historisches Tiefstand
Die deutschen Gasspeicher sind so leer wie nie zuvor, aber die Situation unterscheidet sich fundamental von der Krise 2022. Dass die Speicher Anfang Februar 2026 bei unter 30 % liegen (Rehden sogar bei ca. 11 %), ist in der Tat ein historischer Tiefstand für diesen Zeitpunkt.
Man muss sich jedoch nicht vor „kalten Wohnzimmern“ wie 2022 fürchten, sondern eher vor einer ökonomischen Zerreißprobe im Sommer.
Bundesverwaltungsgericht verurteilt Bundesregierung zu mehr Klimaschutz
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in einem richtungsweisenden Urteil vom 29. Januar 2026 entschieden, dass die Bundesregierung ihr aktuelles Klimaschutzprogramm massiv nachbessern muss. Damit wurde die Revision der Regierung gegen ein vorheriges Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zurückgewiesen.
Offshore-Wind 2026: Rekord bei Fundamenten, aber Flaute bei den Zielen
Das aktuelle Geschehen rund um die Offshore-Windkraft bietet viel Stoff für eine kritische und spannende Berichterstattung. Während die technischen Meilensteine (wie das „Einstöpseln“ der vier Parks) beeindrucken, warnen Branchenexperten Anfang 2026 massiv vor einer Umsetzungslücke. Trotz des Anschlusses von vier neuen Parks erreicht Deutschland nur 9,75 GW. Um das 30-GW-Ziel bis 2030 zu halten, müsste sich das Ausbautempo ab morgen verdreifachen. Der Hamburger Nordsee-Gipfel soll nun die Wende bringen – weg von teuren Auktionen, hin zu echter Baubeschleunigung.
dynamisches Ökosystem an Batterie-Start-ups
In Europa hat sich in den letzten Jahren ein dynamisches Ökosystem an Batterie-Start-ups entwickelt, das weit über die reine Hardware hinausgeht. Laut aktuellen Berichten (u. a. von pv magazine und Vireo Ventures, Stand Februar 2026) liegt der Fokus verstärkt auf der Digitalisierung der Wertschöpfungskette – von der ersten Standortplanung bis zur sekundengenauen Handelsoptimierung.
Die Energiewende wird von einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit als wirtschaftliche Notwendigkeit verstanden
Die Ergebnisse des aktuellen Energiebarometers sind eindeutig: Knapp zwei Drittel der Deutschen sehen in fossilen Brennstoffen ein Auslaufmodell. Die Angst, dass ein Ausbremsen der Energiewende unsere Wirtschaft gefährdet, ist groß. Doch während die gesellschaftliche Akzeptanz für Wind- und Solaranlagen wächst, stehen wir vor einer praktischen Hürde: Wie bringen wir diese Energie stabil in unsere Netze?
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