Die Ergebnisse des aktuellen Energiebarometers sind eindeutig: Knapp zwei Drittel der Deutschen sehen in fossilen Brennstoffen ein Auslaufmodell. Die Angst, dass ein Ausbremsen der Energiewende unsere Wirtschaft gefährdet, ist groß. Doch während die gesellschaftliche Akzeptanz für Wind- und Solaranlagen wächst, stehen wir vor einer praktischen Hürde: Wie bringen wir diese Energie stabil in unsere Netze?
Berliner Klimapakt 2030
Der am 27. Januar 2026 unterzeichnete Berliner Klimapakt 2030 ist eine weitreichende Vereinbarung zwischen dem Berliner Senat und 22 landeseigenen Unternehmen (wie der BVG, den Wasserbetrieben oder der Berliner Immobilienholding), um die Stadt massiv zu modernisieren und die Klimaziele gesetzlich einzuhalten.
E-Auto-Förderung 2026: Bundesregierung führt soziale Staffelung ein
Die Bundesregierung vollzieht einen Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik: Die Kaufprämie für Elektro-Pkw wird grundlegend reformiert und erstmals an das Einkommen der Haushalte gekoppelt. Ziel der neuen Regelung ist es, die Elektromobilität auch für breitere Bevölkerungsschichten attraktiv zu machen und staatliche Mittel gezielter einzusetzen.
Entwarnung bei Heizkosten: EU-CO2-Preis belastet deutsche Haushalte kaum.“
Da Deutschland beim CO2-Preis bereits Vorreiter ist, ändert sich durch die EU-weite Regelung ab 2028 für die meisten Bürger preislich fast nichts. Die wirkliche Herausforderung liegt nicht im Preis, sondern im Tempo der Sanierung, damit auch Haushalte mit geringem Einkommen langfristig von fossilen Brennstoffen unabhängig werden.
„CO2-Zertifikate-Irrtum“
Waldflächen entwickeln sich zunehmend zum begehrten Renditeobjekt für institutionelle Investoren. Laut Jasper Renk, Senior Investment Manager bei der MEAG, erlebt die Assetklasse Timberland derzeit einen beispiellosen „Run“. Doch während die Vorteile als Inflationsschutz und Diversifikationsinstrument geschätzt werden, warnt der Experte vor einer zentralen Fehlannahme bei der Renditeberechnung.
Die Rechnung der Erderwärmung: Zwischen CO2-Preis-Mythen und 200-Milliarden-Dollar-Schäden
Das Jahr 2025 hat uns eine paradoxe Bilanz hinterlassen. Während die politische Debatte in Deutschland oft um die vermeintliche Überlastung der Bürger durch CO2-Preise kreist, sprechen die Zahlen der Versicherer und die geopolitischen Abhängigkeiten eine ganz andere Sprache. Wir befinden uns in einer Phase, in der die Kosten des Nichtstuns die Kosten des Umbaus längst übersteigen – und in der unsere Energiesicherheit am seidenen Faden der US-Außenpolitik hängt.
Alarmstufe Nordwest: Neuer Klimarisikoindex stellt Kommunen unter Druck
Während die Diskussion um den EU-CO2-Preis für Haushalte dank moderater Prognosen an Schärfe verliert, rückt eine andere Bedrohung in den Fokus: Die physischen Kosten des Klimawandels direkt vor unserer Haustür. Ein neuer Klimarisikoindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Versicherung Ergo zeigt nun detailliert, dass Deutschland kein einheitliches Schicksal ereilt – die Risiken sind regional extrem ungleich verteilt.
Spannungsqualität im Fokus: Wenn Sekundenbruchteile die Produktion stoppen
In Deutschland gilt das Stromnetz als eines der stabilsten weltweit. Doch hinter den glänzenden Statistiken wächst die Unruhe in der Industrie: Kurze Versorgungsunterbrechungen und Netzrückwirkungen nehmen laut Berichten der Handelskammern zu. Ein neuer Leitfaden von BDEW und VDE FNN soll nun für Aufklärung sorgen – und nimmt auch die Kunden in die Pflicht.
10 Jahre Paris-Abkommen: Warum wir Grund zur Hoffnung haben
Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit die Weltgemeinschaft in Paris Geschichte schrieb. Zum zehnten Jubiläum des Weltklimavertrags ziehen Experten eine Bilanz, die überraschend anders ausfällt als die üblichen Katastrophenmeldungen. Statt des "Weltuntergangs in Dauerschleife" fordern Wissenschaftler wie Ralf Röchert vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) eine aktivierende Kommunikation: Weg von der Schockstarre, hin zu konkreten Lösungen.
weltweite Landschaft der Klimaschutzgesetze
Während das Pariser Abkommen den globalen Rahmen vorgibt, findet die eigentliche Umsetzung in den nationalen Gesetzbüchern statt. Stand 2026 lässt sich die weltweite Landschaft der Klimaschutzgesetze in verschiedene "Typen" unterteilen, die je nach wirtschaftlicher Struktur und politischer Tradition variieren.
Zertifikate