Partizipieren Sie am Emissionshandel

Für Privatanleger bietet sich mit unserem Zertifikat die Möglichkeit einfach in den Markt der CO2-Zertifikate einzusteigen

Kohlenstoffdioxid – das CO2 – gilt als ausgemachter Hauptverursacher für die globale Erderwärmung. Drohende Hitzewellen und Trinkwassermangel auf der einen Seite, schmelzende Gletscher und steigende Meeresspiegel auf der anderen Seite sind nur die Schlagworte, die für die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts stehen: den Klimawandel.

  • Der Mindestpreis für ein Zertifikat ist gesetzlich geregelt.
  • Teilhabe von Privatanlegern am Emissionshandel
  • Jährliche Obergrenze für den Ausstoß von Treibhausgasen

Exklusiv-Interview mit dem Initiator des CO2-Zertifikates

Rendite-Chance CO2-Zertifikat: Schlaues Zeitgeist-Investment. Am CO2-Preis über ein Zertfikat mitverdienen.

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Das Zertifikat

Konnten zunächst nur professionelle Finanzakteure auf diesem Markt agieren, ist mittlerweile auch eine Teilhabe von Privatanlegern am Emissionshandel gesichert. Denn mittlerweile haben sich Finanzprodukte am Markt etabliert, mit denen auch Privatanleger an der Preisentwicklung bei den Emissionsrechten partizipieren können. Unter der WKN A2UW7Z / ISIN CH1111685694 können Sie bei Banken und Handelsplattformen Anteile an CO2 Zertifikaten erwerben und handeln.

Die Hintergründe

Die Grundidee dahinter leuchtet jedem ein: Wer klimaschädliches Kohlendioxid in die Atmosphäre abgibt, muss dafür bezahlen. So etwas nennt man Verursacherprinzip. Mehr als eine Dekade ist es bereist her, dass die EU den Emissionshandel für CO2 eingeführt hat. Seitdem mussten große Industrie- und Energieunternehmen die (Emissions-)Rechte für ihren jeweiligen CO2-Ausstoß erwerben. Dadurch sollte ein wirtschaftlicher Anreiz geschaffen werden, damit diese Großen sich darum bemühen, dass in ihrem laufenden Betrieb möglichst wenig Kohlendioxid entsteht.

Blick auf den Markt

Lange Zeit gab es an den Börsen ein sattes Angebot an CO2-Zertifikaten, inzwischen sehen sich Unternehmen, die an der Londoner oder an der Leipziger Energie-Börse CO2-Zertifikate nachkaufen müssen, mit steigenden Preisen konfrontiert. Und: An den Börsen können nun auch Anleger zur Marktliquidität und einer Verteuerung der klimaschädlichen Verschmutzung der Atmosphäre beitragen – mit einer perspektivisch erfreulichen Rendite. Betrachtet man die Börsendynamik in den letzten acht Börsenquartalen, so weist die Preisentwicklung für CO2-Zertifikate stetig nach oben. Die Politik scheint mit dem Instrument der CO2-Zertifikate endlich einen Anreiz geschaffen zu haben, der Marktwirtschaft und umweltbewussten Wandel miteinander verknüpft.

Wichtig für Anleger

Gehandelt werden derzeit CO2-Zertifikate, die sich auf eine Fälligkeit zu Ende Dezember 2022 beziehen. Da die gehandelten Zertifikate mit einer festen Laufzeit versehen sind, entstehen den Anlegern hier keine Rollkosten. Bis zur Fälligkeit können Sie tagesaktuell kaufen und verkaufen. Ein Anleger, der sich beispielsweise im August 2021 entschlossen hat, Zertifikate zu kaufen, die er zum Tagespreis von 55 € erworben hat, könnte nun fast 100 € (98,54 am 22.08.2022) dafür erhalten haben. Mit Fälligkeit wird die Bewertung der Anteile an der Londoner Börse zum Stichtag 12.12. (Börsenschluss London) übernommen. Bis dahin können Sie als privater Anleger täglich an der Frankfurter Zertifikate Börse kaufen und verkaufen – und sich mit strategischem Weitblick eine grüne Rendite schaffen. Anleger die mutig waren und auf steigende CO2-Preise setzten, die aufgrund des immer noch hohen Einsatzes von fossilen Energien steigen mussten, konnten somit Ihr Kapital in knapp einem Jahr verdoppeln.

Partizipieren Sie an der Wertentwicklung von CO2 Zertifikaten

Kohlenstoffdioxid – das CO2 – gilt als ausgemachter Hauptverursacher für die globale Erderwärmung. Drohende Hitzewellen und Trinkwassermangel auf der einen Seite, schmelzende Gletscher und steigende Meeresspiegel auf der anderen Seite sind nur die Schlagworte, die für die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts stehen: den Klimawandel.

Quelle: Euro am Sonntag | KW2 - 2022
Quelle: Euro am Sonntag | KW2 - 2022

Hintergründe zum Zertifikat

CO2-Ausstoß reduzieren – aber wie?

Wissenschaft und Politik sind sich inzwischen weltweit einig darüber, dass der CO2-Ausstoß reduziert werden muss, wenn wir und vor allem die folgenden Generationen nicht mit gravierenden Änderungen des globalen Klimas konfrontiert sein sollen. Der CO2-Emissionshandel ist eine Antwort auf dieses Problem.

Die Grundidee dahinter leuchtet jedem ein: Wer klimaschädliches Kohlendioxid in die Atmosphäre abgibt, muss dafür bezahlen. So etwas nennt man Verursacherprinzip. Mehr als eine Dekade ist es bereist her, dass die EU den Emissionshandel für CO2 eingeführt hat. Seitdem mussten große Industrie- und Energieunternehmen die (Emissions-)Rechte für ihren jeweiligen CO2-Ausstoß erwerben. Dadurch sollte ein wirtschaftlicher Anreiz geschaffen werden, damit diese Großen sich darum bemühen, dass in ihrem laufenden Betrieb möglichst wenig Kohlendioxid entsteht. Doch das Werkzeug für den Klimaschutz griff lange Zeit nicht: Jahrelang rangierte der Preis für CO2-Zertifikate bei niedrigen fünf Euro je Tonne. Manche sprachen schon vom Scheitern des europäischen Emissionsrechtehandels. Bei den Klimagipfeln der Weltpolitik wurde bereits über eine Reform oder die Abschaffung debattiert.

Doch seit 2018 steigt der CO2-Preis und mit dem Jahreswechsel 2021 haben die Preise für die Zertifikate noch einmal deutlich angezogen. Lag der Preis an der Londoner Terminbörse im März 2020 noch bei unter 16 Euro, notiert er nun bei stolzen 80 Euro je Tonne. Nun scheint sich das europäische System des Emissionshandels doch noch zu bewähren. Einige Industriebranchen haben sich schon zu der Entwicklung geäußert. Die Stahlerzeuger haben Mehrbelastungen von insgesamt 13 Milliarden Euro errechnet, sollte der CO2-Preis auf 100 Euro je Tonne steigen. Kohlekraftwerke können bei einer solchen Preisentwicklung wohl nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden; der gestiegene CO2-Preis beschleunigt somit den marktinduzierten Kohleausstieg.

Wie funktioniert der Europäische Emissionshandel?

Die Europäische Kommission bestimmt eine jährliche Obergrenze für den Ausstoß von Treibhausgasen, die von den energieintensiven Industrien der Mitgliedsstaaten in die Atmosphäre entlassen werden dürfen. Die am Europäischen Emissionshandelssystem (= European Emission Trading Scheme, kurz EU ETS) teilnehmenden Unternehmen bekommen von der Kommission eine Emissionserlaubnis in Form von Zertifikaten (= European Emission Allowances, kurz EUAs). Jedes Zertifikat berechtigt zum einmaligen Ausstoß von einer Tonne CO2. Die Europäische Union vergibt jedes Jahr knapp zwei Milliarden solcher Zertifikate. Die Unternehmen ersteigern die Zertifikate auf Auktionen der EU-Mitgliedsstaaten oder erwerben sie an der Börse. Um den Unternehmen einen starken wirtschaftlichen Anreiz zu geben, auf emissionsarme Technologien und Produktionsweisen umzustellen, hat sowohl die EU als auch die Bundesregierung den Weg einer ambitionierten Preisentwicklung für CO2-Zertifikate eingeschlagen.

Der Mindestpreis für ein Zertifikat ist inzwischen gesetzlich geregelt: Für 2022 beträgt er 30 Euro, 2023 mindestens 35 Euro, 2024 mindestens 45 Euro und 2025 mindestens 55 Euro. Die Politik ist überzeugt, dass nur so ein nachhaltiger Umbau der Wirtschaft erreicht werden kann und andernfalls die Klimaziele verfehlt werden.

Innovationskraft des Marktes!

Wer auf die Innovationskraft des Marktes für das Erreichen ambitionierter Klimaschutzziele setzt, sieht die CO2-Zertifikate weiter als Erfolgsmodell. Mit der Einführung des Emissionshandels durch die Europäische Union hat die Belastung des Weltklimas durch die Treibhausgase an den Finanzmärkten erstmals einen Preis erhalten (der zugegebenermaßen zu Beginn viel zu niedrig lag).

Mit steigenden Preisen und einer möglichen Ausweitung des Handels wird dieser Markt immer attraktiver. Und konnten zunächst nur professionelle Finanzakteure auf diesem Markt agieren, ist mittlerweile auch eine Teilhabe von Privatanlegern am Emissionshandel gesichert. Denn mittlerweile haben sich Finanzprodukte am Markt etabliert, mit denen auch Privatanleger an der Preisentwicklung bei den Emissionsrechten partizipieren können.

Go Green: Von steigenden Preisen für CO2-Zertifikate profitieren wir alle.

In Deutschland findet der Handel mit CO2-Zertifikaten im Wesentlichen in zwei Schritten statt. Zunächst werden die Zertifikate von der Deutschen Emissionshandelsstelle im Auftrag der Bundesregierung versteigert. Der Erlös dieser Auktionen fließt in den Energie- und Klimafonds (EKF), einen Fonds, der Maßnahmen im Bereich der erneuerbaren Energien finanziert, etwa energetisch nachhaltige Gebäudesanierungen oder den Ausbau der Elektromobilität.

2019 hatte der EKF dafür rund 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung, Tendenz steigend. Darüber hinaus werden die Zertifikate, die nicht bereits in der Auktion an Unternehmen zur Abgeltung ihrer Emissionen gegangen sind, an der Leipziger Energie-Börse (= European Energy Exchange, kurz EEX) gehandelt. Durch steigende Preise an der EEX können Unternehmen zur Abdeckung ihrer Emissionen dann Zertifikate nicht mehr zu günstigen Konditionen nachkaufen, was wiederum für die Unternehmen Investitionen in emissionsärmere Technologien wirtschaftlich attraktiver macht.

Aktuelles

Die Auswirkungen des Krieges spüren wir jeden Tag. Der Gaspreis hat sich verdoppelt und die Inflation ist bei 10% angekommen.

Das Bundeskabinett beschloss mit dem Jahressteuergesetz 2022 steuerliche Begünstigungen für PV-Anlagen, bzw. wesentliche Erleichterungen in der bürokratischen Abwicklung mit dem Fiskus.

Am 30.September 2022 ist ein Treffen der EU-Energieminister geplant, wobei die EU-Kommission vermutlich eine Strompreisbremse beschließen wird.

Spitzenreiter mit 44% (Stand 2021) beim Stromverbrauch in Deutschland ist die Industrie – allem voran die Chemieindustrie, dicht gefolgt von der Metallindustrie.

Grundsätzlich kennen wir Energiespeicher (Kurzzeitspeicher) aus unserem Alltag – Batterien. Was aber macht die Speicherung großer Energiemengen so schwierig?