Partizipieren Sie am Emissionshandel

Für Privatanleger bietet sich mit unserem Zertifikat die Möglichkeit einfach in den Markt der CO2-Zertifikate einzusteigen

Kohlenstoffdioxid – das CO2 – gilt als ausgemachter Hauptverursacher für die globale Erderwärmung. Drohende Hitzewellen und Trinkwassermangel auf der einen Seite, schmelzende Gletscher und steigende Meeresspiegel auf der anderen Seite sind nur die Schlagworte, die für die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts stehen: den Klimawandel.

  • Der Mindestpreis für ein Zertifikat ist gesetzlich geregelt.
  • Teilhabe von Privatanlegern am Emissionshandel
  • Jährliche Obergrenze für den Ausstoß von Treibhausgasen

Exklusiv-Interview mit dem Initiator des CO2-Zertifikates

Rendite-Chance CO2-Zertifikat: Schlaues Zeitgeist-Investment. Am CO2-Preis über ein Zertfikat mitverdienen.

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wallstreet:online

Das Zertifikat

Konnten zunächst nur professionelle Finanzakteure auf diesem Markt agieren, ist mittlerweile auch eine Teilhabe von Privatanlegern am Emissionshandel möglich. Mittlerweile haben sich Finanzprodukte am Markt etabliert, mit denen auch Privatanleger an der Preisentwicklung bei den Emissionsrechten partizipieren können. Das unter der WKN A2UW7Z / ISIN CH1111685694 herausgegebene Zertifikat ist zum 12.12.2022 endfällig gestellt. Wer bis dahin nicht über die Börse verkauft hat bekommt zum 19.12.2022 Cash-Settlement zu €90,17. Wir gratulieren allen Investoren zu guten 50% Performance.

Die Hintergründe

Die Grundidee dahinter leuchtet jedem ein: Wer klimaschädliches Kohlendioxid in die Atmosphäre abgibt, muss dafür bezahlen. So etwas nennt man Verursacherprinzip. Mehr als eine Dekade ist es bereist her, dass die EU den Emissionshandel für CO2 eingeführt hat. Seitdem mussten große Industrie- und Energieunternehmen die (Emissions-)Rechte für ihren jeweiligen CO2-Ausstoß erwerben. Dadurch sollte ein wirtschaftlicher Anreiz geschaffen werden, damit diese Großen sich darum bemühen, dass in ihrem laufenden Betrieb möglichst wenig Kohlendioxid entsteht.

Blick auf den Markt

Lange Zeit gab es an den Börsen ein sattes Angebot an CO2-Zertifikaten, inzwischen sehen sich Unternehmen, die an der Londoner oder an der Leipziger Energie-Börse CO2-Zertifikate nachkaufen müssen, mit steigenden Preisen konfrontiert. Und: An den Börsen können nun auch Anleger zur Marktliquidität und einer Verteuerung der klimaschädlichen Verschmutzung der Atmosphäre beitragen – mit einer perspektivisch erfreulichen Rendite. Betrachtet man die Börsendynamik in den letzten acht Börsenquartalen, so weist die Preisentwicklung für CO2-Zertifikate stetig nach oben. Die Politik scheint mit dem Instrument der CO2-Zertifikate endlich einen Anreiz geschaffen zu haben, der Marktwirtschaft und umweltbewussten Wandel miteinander verknüpft.

Wichtig für Anleger

Gehandelt werden derzeit CO2-Zertifikate, die sich auf eine Fälligkeit zu Ende Dezember 2022 beziehen. Da die gehandelten Zertifikate mit einer festen Laufzeit versehen sind, entstehen den Anlegern hier keine Rollkosten. Bis zur Fälligkeit können Sie tagesaktuell kaufen und verkaufen. Ein Anleger, der sich beispielsweise im August 2021 entschlossen hat, Zertifikate zu kaufen, die er zum Tagespreis von 55 € erworben hat, könnte nun fast 100 € (98,54 am 22.08.2022) dafür erhalten haben. Mit Fälligkeit wird die Bewertung der Anteile an der Londoner Börse zum Stichtag 12.12. (Börsenschluss London) übernommen. Bis dahin können Sie als privater Anleger täglich an der Frankfurter Zertifikate Börse kaufen und verkaufen – und sich mit strategischem Weitblick eine grüne Rendite schaffen. Anleger die mutig waren und auf steigende CO2-Preise setzten, die aufgrund des immer noch hohen Einsatzes von fossilen Energien steigen mussten, konnten somit Ihr Kapital in knapp einem Jahr verdoppeln.

Partizipieren Sie an der Wertentwicklung von CO2 Zertifikaten

Kohlenstoffdioxid – das CO2 – gilt als ausgemachter Hauptverursacher für die globale Erderwärmung. Drohende Hitzewellen und Trinkwassermangel auf der einen Seite, schmelzende Gletscher und steigende Meeresspiegel auf der anderen Seite sind nur die Schlagworte, die für die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts stehen: den Klimawandel.

Quelle: Euro am Sonntag | KW2 - 2022
Quelle: Euro am Sonntag | KW2 - 2022

Hintergründe zum Zertifikat

CO2-Ausstoß reduzieren – aber wie?

Wissenschaft und Politik sind sich inzwischen weltweit einig darüber, dass der CO2-Ausstoß reduziert werden muss, wenn wir und vor allem die folgenden Generationen nicht mit gravierenden Änderungen des globalen Klimas konfrontiert sein sollen. Der CO2-Emissionshandel ist eine Antwort auf dieses Problem.

Die Grundidee dahinter leuchtet jedem ein: Wer klimaschädliches Kohlendioxid in die Atmosphäre abgibt, muss dafür bezahlen. So etwas nennt man Verursacherprinzip. Mehr als eine Dekade ist es bereist her, dass die EU den Emissionshandel für CO2 eingeführt hat. Seitdem mussten große Industrie- und Energieunternehmen die (Emissions-)Rechte für ihren jeweiligen CO2-Ausstoß erwerben. Dadurch sollte ein wirtschaftlicher Anreiz geschaffen werden, damit diese Großen sich darum bemühen, dass in ihrem laufenden Betrieb möglichst wenig Kohlendioxid entsteht. Doch das Werkzeug für den Klimaschutz griff lange Zeit nicht: Jahrelang rangierte der Preis für CO2-Zertifikate bei niedrigen fünf Euro je Tonne. Manche sprachen schon vom Scheitern des europäischen Emissionsrechtehandels. Bei den Klimagipfeln der Weltpolitik wurde bereits über eine Reform oder die Abschaffung debattiert.

Doch seit 2018 steigt der CO2-Preis und mit dem Jahreswechsel 2021 haben die Preise für die Zertifikate noch einmal deutlich angezogen. Lag der Preis an der Londoner Terminbörse im März 2020 noch bei unter 16 Euro, notiert er nun bei stolzen 80 Euro je Tonne. Nun scheint sich das europäische System des Emissionshandels doch noch zu bewähren. Einige Industriebranchen haben sich schon zu der Entwicklung geäußert. Die Stahlerzeuger haben Mehrbelastungen von insgesamt 13 Milliarden Euro errechnet, sollte der CO2-Preis auf 100 Euro je Tonne steigen. Kohlekraftwerke können bei einer solchen Preisentwicklung wohl nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden; der gestiegene CO2-Preis beschleunigt somit den marktinduzierten Kohleausstieg.

Wie funktioniert der Europäische Emissionshandel?

Die Europäische Kommission bestimmt eine jährliche Obergrenze für den Ausstoß von Treibhausgasen, die von den energieintensiven Industrien der Mitgliedsstaaten in die Atmosphäre entlassen werden dürfen. Die am Europäischen Emissionshandelssystem (= European Emission Trading Scheme, kurz EU ETS) teilnehmenden Unternehmen bekommen von der Kommission eine Emissionserlaubnis in Form von Zertifikaten (= European Emission Allowances, kurz EUAs). Jedes Zertifikat berechtigt zum einmaligen Ausstoß von einer Tonne CO2. Die Europäische Union vergibt jedes Jahr knapp zwei Milliarden solcher Zertifikate. Die Unternehmen ersteigern die Zertifikate auf Auktionen der EU-Mitgliedsstaaten oder erwerben sie an der Börse. Um den Unternehmen einen starken wirtschaftlichen Anreiz zu geben, auf emissionsarme Technologien und Produktionsweisen umzustellen, hat sowohl die EU als auch die Bundesregierung den Weg einer ambitionierten Preisentwicklung für CO2-Zertifikate eingeschlagen.

Der Mindestpreis für ein Zertifikat ist inzwischen gesetzlich geregelt: Für 2022 beträgt er 30 Euro, 2023 sollte dieser mindestens 35 Euro, 2024 mindestens 45 Euro und 2025 mindestens 55 Euro betragen. Die Politik ist überzeugt, dass nur so ein nachhaltiger Umbau der Wirtschaft erreicht werden kann und andernfalls die Klimaziele verfehlt werden.

Bitte beachten Sie: Die Novelle des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) sieht vor, das die Erhöhung des CO2-Preises in 2023 ausgesetzt wird. 2023 ist wegen der aktuellen Energiekrise gar keine Erhöhung des CO2-Preises vorgesehen.

Die zweite Novelle des (BEHG) ist am 16.11.2022 in Kraft getreten. Beschlossen wurde u.a. eine Verschiebung der ab 2023 anstehenden Erhöhungen des CO2-Preises um jeweils ein Jahr. Durch die Verschiebung ergibt sich ein Festpreis pro Emissionszertifikat von 30 Euro im Jahr 2023, 35 Euro 2024 und 45 Euro 2025 (statt des zuvor gesetzlich vorgesehenen Festpreises von 35 Euro 2023, 45 Euro 2024 und 55 Euro 2025).

Ab 2026 beginnt die Versteigerungsphase. Quelle: Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt).

CO2 Preisentwicklung 2021-2026
Quelle: Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt)
Innovationskraft des Marktes!

Wer auf die Innovationskraft des Marktes für das Erreichen ambitionierter Klimaschutzziele setzt, sieht die CO2-Zertifikate weiter als Erfolgsmodell. Mit der Einführung des Emissionshandels durch die Europäische Union hat die Belastung des Weltklimas durch die Treibhausgase an den Finanzmärkten erstmals einen Preis erhalten (der zugegebenermaßen zu Beginn viel zu niedrig lag).

Mit steigenden Preisen und einer möglichen Ausweitung des Handels wird dieser Markt immer attraktiver. Und konnten zunächst nur professionelle Finanzakteure auf diesem Markt agieren, ist mittlerweile auch eine Teilhabe von Privatanlegern am Emissionshandel gesichert. Denn mittlerweile haben sich Finanzprodukte am Markt etabliert, mit denen auch Privatanleger an der Preisentwicklung bei den Emissionsrechten partizipieren können.

Go Green: Von steigenden Preisen für CO2-Zertifikate profitieren wir alle.

In Deutschland findet der Handel mit CO2-Zertifikaten im Wesentlichen in zwei Schritten statt. Zunächst werden die Zertifikate von der Deutschen Emissionshandelsstelle im Auftrag der Bundesregierung versteigert. Der Erlös dieser Auktionen fließt in den Energie- und Klimafonds (EKF), einen Fonds, der Maßnahmen im Bereich der erneuerbaren Energien finanziert, etwa energetisch nachhaltige Gebäudesanierungen oder den Ausbau der Elektromobilität.

2019 hatte der EKF dafür rund 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung, Tendenz steigend. Darüber hinaus werden die Zertifikate, die nicht bereits in der Auktion an Unternehmen zur Abgeltung ihrer Emissionen gegangen sind, an der Leipziger Energie-Börse (= European Energy Exchange, kurz EEX) gehandelt. Durch steigende Preise an der EEX können Unternehmen zur Abdeckung ihrer Emissionen dann Zertifikate nicht mehr zu günstigen Konditionen nachkaufen, was wiederum für die Unternehmen Investitionen in emissionsärmere Technologien wirtschaftlich attraktiver macht.

In 2022 beliefen sich die Erlöse aus dem europäischen Emissionshandel auf über €13 Mrd. Mehr Klimaschutz und gewonnene Sensibilität für die Umwelt setzen ökonomische Anreize und lassen die Marktteilnehmer erkennen, das sich Klimaschutz und Investitionen in saubere Technik, auch bei steigenden Preisen, durchaus auszahlen kann.

Preisentwicklung CO2

EEX EUA SPOT

Die Preisentwicklung für CO2 hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Angebot und der Nachfrage nach CO2-Emissionszertifikaten, den gesetzlichen Vorschriften zur Minderung von Treibhausgasemissionen und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage. In den letzten Jahren haben sich die CO2-Preise aufgrund von Faktoren wie der Einführung von Emissionshandelssystemen und der zunehmenden Unterstützung für erneuerbare Energien in vielen Teilen der Welt erhöht. Es ist jedoch schwierig, vorherzusagen, wie sich die CO2-Preise in Zukunft entwickeln werden. Es ist möglich, dass sich die CO2-Preise weiter erhöhen, wenn es weiterhin Bemühungen gibt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, oder dass sie sinken, wenn sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert oder wenn es weniger politischen Willen gibt, Maßnahmen zur Minderung von Treibhausgasemissionen zu ergreifen.

Das Wetter zum Jahresende beeinflusste maßgeblich das Commodity Trading. Die Versorgungsunsicherheit nahm angesichts der gut gefüllten Gasspeicher ab. Der Preis sank auf einen niedrigen Stand von €77. Einige Unternehmen mussten sich noch mit CO2-Zertifikaten zum Jahresende eindecken, obwohl die EU Preissteigerungen im Korridor der beschlossenen CO2-Preiserhöhungen um ein Jahr verschoben wurden und es daher auch noch in 2023 möglich ist die notwendigen Zertifikate zu beschaffen. Insgesamt konnte sich der Preis bei €80 zum Jahresende 2022 mit einer soliden Preisentwicklung einpendeln und damit auch einen wichtigen Beitrag im europäischen Emissionshandelssystem leisten.

ESG bei Investmentprodukten
nachhaltig investieren

ESG bei Investmentprodukten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit

ESG steht für "Environmental, Social and Governance" und bezieht sich auf die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. ESG-Kriterien werden oft verwendet, um das Nachhaltigkeitsprofil von Unternehmen und Investmentprodukten zu bewerten und zu vergleichen.

Bei der Beurteilung von Investmentprodukten aus ESG-Sicht werden in der Regel verschiedene Fragen gestellt, wie zum Beispiel:

  • Welche Auswirkungen hat das Unternehmen auf die Umwelt? Zum Beispiel: Verursacht es große Treibhausgasemissionen oder verwendet es umweltfreundliche Technologien?
  • Wie gut ist das Unternehmen im Hinblick auf die soziale Verantwortung? Zum Beispiel: Bietet es faire Arbeitsbedingungen und -vergütungen, fördert es die Gleichstellung und unterstützt es die lokale Gemeinschaft?
  • Wie gut ist das Unternehmen im Hinblick auf die Unternehmensführung? Zum Beispiel: Ist es transparent und verantwortungsvoll in Bezug auf Finanzen und Governance, und wie werden die Interessen von Aktionären und anderen Stakeholdern berücksichtigt?

Die Bewertung von Investmentprodukten anhand von ESG-Kriterien kann dazu beitragen, das Risiko von Investitionen zu verringern und langfristige Renditen zu verbessern. Es kann auch dazu beitragen, dass Unternehmen ihre Nachhaltigkeitspraktiken verbessern, indem sie von Investoren auf ihre ESG-Leistungen hin beurteilt werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass es keine einheitlichen Standards für die Bewertung von Investmentprodukten aufgrund von ESG-Kriterien gibt und dass verschiedene Rating-Agenturen und -Methoden verwendet werden können. Es ist daher wichtig, sorgfältig zu recherchieren und mehrere Quellen zu berücksichtigen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Nachhaltiges Investieren ist eine Form des Investierens, bei der Finanzmittel in Unternehmen, Projekte und Fonds investiert werden, die sich für soziale, ökologische und/oder gesellschaftliche Verantwortung einsetzen. Der Fokus liegt dabei auf der langfristigen Sicherung von Kapital und der Förderung von Nachhaltigkeit. Nachhaltiges Investieren ist ein breites Spektrum, das von grünen Anleihen und Anlagefonds bis hin zu direkten Investments in soziale Unternehmen reicht.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen nachhaltiges Investieren in Betracht ziehen. Einige möchten ihre persönlichen Werte in ihre Investitionsentscheidungen einbeziehen, während andere glauben, dass nachhaltige Unternehmen in Zukunft bessere finanzielle Ergebnisse erzielen werden. Es gibt auch viele, die glauben, dass nachhaltiges Investieren einen Beitrag zur Verbesserung der Welt leisten kann.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie nachhaltig investieren können. Eine Möglichkeit ist der Kauf von grünen Anleihen, die von Unternehmen oder Regierungen ausgegeben werden, um Geld für umweltfreundliche Projekte zu sammeln. Eine andere Möglichkeit ist der Kauf von Aktien von Unternehmen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen, oder von Investmentfonds, die in solche Unternehmen investieren. Sie können auch direkt in soziale Unternehmen investieren oder in Impact Investing-Fonds, die in solche Unternehmen investieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass nachhaltiges Investieren möglicherweise nicht die beste Wahl für jeden ist und dass es wichtig ist, sorgfältig zu recherchieren und Ihre finanziellen Ziele und Risikotoleranz zu berücksichtigen, bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen. Sie sollten auch bedenken, dass nachhaltiges Investieren möglicherweise nicht dieselben Renditen erzielen kann wie traditionelle Investitionen. Es ist daher wichtig, realistische Erwartungen zu haben und Ihr Portfolio entsprechend auszugleichen.

 

Thema Greenwashing

"Greenwashing" bezieht sich auf die Praxis von Unternehmen, ihre Umweltleistungen oder -praktiken zu übertreiben oder zu verdrehen, um ihr Image als umweltfreundlich zu verbessern, ohne tatsächlich signifikante Veränderungen in ihren Geschäftspraktiken vorzunehmen. Dies kann dazu führen, dass Verbraucher und Investoren getäuscht werden und glauben, dass sie nachhaltigere Entscheidungen treffen, als dies tatsächlich der Fall ist.

Greenwashing kann in verschiedenen Formen auftreten, wie zum Beispiel:

  • Übertriebene oder irreführende Werbung oder Marketing-Aussagen, die das Unternehmen als umweltfreundlicher darstellen, als es tatsächlich ist.
  • Die Verwendung von grünen Symboliken oder -begriffen, die keine wesentliche Bedeutung haben oder die tatsächlichen Praktiken des Unternehmens nicht widerspiegeln.
  • Das Herausstreichen einzelner umweltfreundlicher Praktiken oder Produkte, um das Unternehmen insgesamt als nachhaltig darzustellen, obwohl es insgesamt nicht nachhaltig agiert.

Greenwashing kann zu einem Problem werden, weil es Verbrauchern und Investoren erschwert, tatsächlich nachhaltige Optionen zu identifizieren und auszuwählen. Es kann auch dazu beitragen, dass Unternehmen ihre Bemühungen um Nachhaltigkeit nicht ernst nehmen und sich weiterhin unverantwortlich verhalten.

Um sich vor Greenwashing zu schützen, ist es wichtig, kritisch und skeptisch zu bleiben und sich nicht von scheinbar grünen Aussagen oder Symboliken blenden zu lassen. Es ist auch hilfreich, sich über die tatsächlichen Praktiken und Leistungen von Unternehmen zu informieren und Rating-Agenturen oder -Systeme zu nutzen, die Unternehmen auf ihre Nachhaltigkeit hin bewerten.

 

Nachhaltig investieren als privater Investor

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für private Anleger, nachhaltig zu investieren. Einige dieser Möglichkeiten umfassen:

  1. Kauf von grünen Anleihen: Grüne Anleihen sind von Unternehmen oder Regierungen ausgegebene Anleihen, die zur Finanzierung von umweltfreundlichen Projekten genutzt werden.
  2. Kauf von Aktien von nachhaltigen Unternehmen: Es gibt viele Unternehmen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und ihre Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen (ESG) verbessern. Private Anleger können in solche Unternehmen investieren, indem sie deren Aktien kaufen.
  3. Investition in Nachhaltigkeitsfonds: Nachhaltigkeitsfonds sind Investmentfonds, die in Unternehmen investieren, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Es gibt viele verschiedene Arten von Nachhaltigkeitsfonds, die sich an unterschiedliche Anlegerbedürfnisse und -präferenzen richten.
  4. Direkte Investitionen in soziale Unternehmen: Soziale Unternehmen sind Unternehmen, die sich auf die Lösung von sozialen oder umweltbezogenen Herausforderungen konzentrieren und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich sein wollen. Private Anleger können direkt in solche Unternehmen investieren.
  5. Investition in Impact Investing-Fonds: Impact Investing-Fonds sind Investmentfonds, die in Unternehmen investieren, die nicht nur finanzielle Renditen, sondern auch eine positiven gesellschaftlichen oder umweltbezogenen Impact anstreben.

Es ist wichtig zu beachten, dass nachhaltiges Investieren möglicherweise nicht die beste Wahl für jeden ist und dass es wichtig ist, sorgfältig zu recherchieren und Ihre finanziellen Ziele und Risikotoleranz zu berücksichtigen, bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen. Sie sollten auch bedenken, dass nachhaltiges Investieren möglicherweise nicht dieselben Renditen erzielen kann wie traditionelle Investitionen. Es ist daher wichtig, realistische Erwartungen zu haben und Ihr Portfolio entsprechend auszugleichen.

Aktuelles

Im Bereich des Klimaschutzes gibt es eine Vielzahl von Forschungsansätzen, die darauf abzielen, bessere Lösungen für den Umgang mit dem Klimawandel zu entwickeln.

Nicht alle Wetterextreme werden direkt durch den Klimawandel verursacht, aber viele Wetterereignisse werden durch den Klimawandel verstärkt. Studien haben gezeigt, dass Wetterbedingungen wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen häufiger und intensiver werden, was auf den Klimawandel zurückzuführen ist.

Der Markt für Elektroautos in Europa hat in den letzten Jahren stark zugenommen und zeigt weiterhin eine positive Entwicklung. Der Absatz von E-Autos hat im Jahr 2022 einen Anteil von rund 20 Prozent am Gesamtmarkt für Pkw erreicht, was einem Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Klimamodelle sind Computersimulationen, die verwendet werden, um die Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima vorherzusagen. Sie beruhen auf einer Vielzahl von Faktoren, einschließlich der Emissionen, der Atmosphären- und Ozeanzirkulation, der Landnutzung und der Vegetation.

Es ist unwahrscheinlich, dass der Klimawandel vollständig gestoppt werden kann, da bereits eine signifikante Menge an Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre freigesetzt wurde und weiterhin freigesetzt wird.