Nach einer Sommerflaute wieder mehr Preisauftrieb
Die Preise im EU-Emissionshandel haben in diesem Jahr ihr Eigenleben. Weder ließen sie sich während der Schwächephase der Energiepreise in den ersten fünf Monaten nach unten ziehen, noch profitierten sie von den starken Preisausschlägen im Zuge des eskalierenden Nahost-Konflikts. Maßgeblich für die relative Stärke in den ersten Monaten des Jahres war die ungewöhnlich emissionsintensive Stromerzeugung in der EU. Die fossilen Energieträger kamen in den ersten vier Monaten des Jahres deutlich stärker zum Einsatz als im Vorjahr, weil die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien enttäuschte. Die Folge war zunächst ein hoher Bedarf an Emissionsrechten.
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