SuedLink und SuedOstLink sind zwei der größten und wichtigsten Infrastrukturprojekte der Energiewende in Deutschland. Es handelt sich um Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ), die dazu dienen, den in Norddeutschland erzeugten Windstrom effizient und verlustarm in die industriellen und bevölkerungsreichen Zentren im Süden des Landes zu transportieren. Diese beiden Trassen sind somit entscheidende "Stromautobahnen", die das deutsche Stromnetz fit für die Zukunft machen und die Integration der erneuerbaren Energien in das Energiesystem ermöglichen sollen.
Stromtrassen
Das Einlenken Bayerns beim Bau der großen Südtrassen wie SuedLink und SuedOstLink ist das Ergebnis eines mehrjährigen und komplexen Prozesses, der von politischen Kompromissen, dem Druck der Energiewende und der Erkenntnis der Notwendigkeit geprägt war.
Netzausbaukosten behindern die Energiewende
Die hohen Netzausbaukosten sind in der Tat ein zentrales Hemmnis für die Energiewende in Deutschland. Um hier weiter voranzukommen und die Kosten fair zu verteilen bzw. zu reduzieren, gibt es verschiedene Ansätze und Maßnahmen.
CO2-Bilanz wohlhabender Bevölkerungsgruppen deutlich höher
Die hohe CO2-Bilanz wohlhabender Bevölkerungsgruppen nicht nur ein Indikator für ökologische Ungleichheit ist, sondern auch eine klare Handlungsaufforderung darstellt, Klimaschutzmaßnahmen gerechter und effektiver zu gestalten, indem die Verursacher der größten Emissionen in die Pflicht genommen werden.
Boom bei Batteriespeichern in Italilen
Italien erlebt derzeit einen signifikanten Boom bei Batteriespeichern, insbesondere im Großanlagenbereich ("utility-scale"). Dieser Trend wird von mehreren Faktoren angetrieben, die sich gegenseitig verstärken.
Nationaler Wasserstoffrat (NWR)
Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) ist ein wichtiges Beratungsgremium der Bundesregierung in Deutschland. Er wurde im Juni 2020 mit der Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) berufen und besteht aus 26 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Seine zentrale Aufgabe ist es, den Staatssekretärsausschuss für Wasserstoff durch Vorschläge und Handlungsempfehlungen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Nationalen Wasserstoffstrategie zu beraten und zu unterstützen.
Die "Schlupflöcher" im 2040er-Ziel
Die Diskussion um die Schlupflöcher im EU-Klimaziel für 2040 ist berechtigt und spiegelt eine zentrale Spannung in der Klimapolitik wider: Das Ringen zwischen ambitionierten wissenschaftlichen Vorgaben und der politischen Realisierbarkeit. Die EU hat sich ein ehrgeiziges Netto-Emissionsreduktionsziel von 90% bis 2040 (im Vergleich zu 1990) gesetzt, doch die Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht werden soll, birgt Kritikpunkte, die die tatsächliche Wirksamkeit potenziell untergraben könnten.
Wachstumsbooster Förderung zugestimmt
Der Bundesrat hat am 11. Juli 2025 dem "Investitionssofortprogramm für Wirtschaftswachstum" zugestimmt, welches umgangssprachlich auch als "Wachstumsbooster" bezeichnet wird. Damit ist der Weg frei für ein umfassendes Maßnahmenpaket, das darauf abzielt, die deutsche Wirtschaft zu stärken, Investitionen und Innovationen anzukurbeln und die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen für Ackerbau und Solarstromproduktion
Die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen für Ackerbau und Solarstromproduktion, bekannt als Agri-Photovoltaik (Agri-PV), ist ein hochaktuelles und vielversprechendes Konzept, bei dem Landwirte und die Solarbranche einen immer engeren Schulterschluss bilden. Gerade "Äpfel unter Solarmodulen" ist ein prominentes Beispiel für die praktische Umsetzung und Forschung in diesem Bereich.
Dringlichkeit 1,5 Grad Ziel
Die Aussage, dass nur noch 3 Jahre bis zur 1,5-Grad-Grenze bleiben, bezieht sich wahrscheinlich auf das rapide schrumpfende CO2-Budget und die Tatsache, dass einzelne Jahre die 1,5-Grad-Marke bereits überschreiten.
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