Haben wir die gesellschaftlilchen Kippunkte erreicht?

Gesellschaftliche Kipppunkte sind Ereignisse, die zu tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft führen. Sie können durch eine Reihe von Faktoren ausgelöst werden, wie zum Beispiel durch neue Technologien, gesellschaftliche Bewegungen oder politische Entscheidungen.

Klimarahmenkonvention

Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro verabschiedet wurde. Das Ziel der Konvention ist es, die Erderwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen.

Zahl der Hitzetoten durch Klimawandel höher als Verstorbene in der Pandemie

In Europa gibt es jedes Jahr mehr Hitzetote als in der Pandemie. Im Jahr 2022 wurden in Europa schätzungsweise 60.000 Menschen an Hitze gestorben. In der Corona-Pandemie sind in Europa schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen gestorben.

Warum wird der Klimawandel noch in Frage gestellt?

Der Klimawandel lässt sich mit elementarer Physik erklären, da er auf einem natürlichen Prozess basiert: dem Treibhauseffekt. Dieser Prozess wird durch Treibhausgase in der Atmosphäre verursacht, die kurzwellige Sonnenstrahlung durchlassen, aber langwellige Wärmestrahlung zurück zur Erdoberfläche reflektieren. Dadurch wird die Erdoberfläche erwärmt.

Deutschland hat Klimaziele verfehlt

Deutschland hat seine gesetzlichen verankerten Klimaziele mehrere Jahre in Folge verfehlt. Trotzdem wurden das Klimaschutzgesetz wiederholt gebrochen, unzureichende Klimaschutzprogramme vorgelegt und Fristen nicht eingehalten. Und in der aktuell verhandelten Novelle wird das Gesetz eher aufgeweicht als gestärkt.

Klimaschutzbemühungen im Kontext CO2-Preis

Auch die ehrgeizigsten Klimaschutzbemühungen werden nicht verhindern können, dass die negativen Auswirkungen des Klimawandels in den kommenden Jahren immer deutlicher hervortreten, insbesondere im Globalen Süden. Wie steht es um den CO2-Preis und der resultierenden Umweltverschmutzung.

Politik zögerlich in Sachen Klimaschutz

Klimaschutz bezeichnet die Bemühungen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren oder zu eliminieren. Den Hauptantrieb liefert hier die Politik: Regierungen dürften bestehende Programme zur Bepreisung von Kohlenstoffemissionen weiter ausbauen und weitere regulatorische Maßnahmen ergreifen, um die Klimaziele zu erreichen.

Klimapolitik in Deutschland ungenügend

Deutschlands Klimapolitik wird von Experten als ungenügend eingestuft, weil sie nicht ausreicht, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Das Pariser Abkommen sieht vor, dass die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten die Treibhausgasemissionen weltweit bis 2030 um 45 Prozent gegenüber 2010 sinken.

Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2030 seine Treibhausgasemissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dies ist ein ambitioniertes Ziel, aber es reicht nicht aus, um die 1,5-Grad-Grenze zu erreichen.

Bericht zum afrikanischem Klimagipfel

Der erste afrikanische Klimagipfel in Nairobi vom 1. bis 3. August 2023 war ein Erfolg. Die Teilnehmer, darunter afrikanische Staats- und Regierungschefs, Vertreter der Zivilgesellschaft, des Privatsektors und der Entwicklungsgemeinschaft, waren sich einig, dass Afrika eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Klimakrise spielen muss.

Installation von Offshore-Windparks

Die Installationskurve für Offshore-Windparks soll erst ab 2028 nach oben schnellen, weil in den Jahren zuvor noch einige Hürden zu überwinden sind. Dazu gehören:

  • Die Ausweisung von geeigneten Flächen: In Deutschland sind noch nicht alle geeigneten Flächen für Offshore-Windparks ausgeschrieben. Dies ist ein langwieriger Prozess, der bis zu 2028 dauern kann.
  • Die Genehmigungsverfahren: Die Genehmigungsverfahren für Offshore-Windparks sind komplex und zeitaufwändig. Sie können bis zu 5 Jahre dauern.
  • Die Finanzierung: Der Offshore-Windenergieausbau ist ein kapitalintensives Projekt. Die Finanzierung ist daher eine Herausforderung.