UNFCCC - Klimakonvention

Das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) ist ein internationales Abkommen, das 1992 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde, um die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern und die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu fördern. Das Abkommen hat das Ziel, die menschengemachte Erderwärmung zu verlangsamen und die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren.

Das Abkommen ist ein Rahmenabkommen, das die grundlegenden Prinzipien festlegt, die bei der Bekämpfung des Klimawandels zu beachten sind, und eine Plattform bietet, auf der weitere internationale Vereinbarungen zur Bekämpfung des Klimawandels entwickelt werden können. Zu den wichtigsten Elementen des Abkommens gehören:

  • Die Anerkennung, dass der Klimawandel eine gemeinsame, aber ungleich verteilte Herausforderung darstellt und dass alle Länder ihren Beitrag leisten müssen, um ihn zu bekämpfen.
  • Die Verpflichtung der Vertragsstaaten, ihre Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren und die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu fördern.
  • Die Schaffung von Mechanismen zur Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Bekämpfung des Klimawandels, insbesondere bei der Überwindung der Barrieren, die einer nachhaltigen Entwicklung im Wege stehen.
  • Die Einrichtung eines internationalen Berichts- und Überprüfungssystems, um den Fortschritt bei der Bekämpfung des Klimawandels zu überwachen und zu bewerten.

Das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen wurde von 195 Ländern unterzeichnet und ist eines der wichtigsten internationalen Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels. Es bildet die Grundlage für weitere internationale Vereinbarungen, wie das Kyotoprotokoll und das Pariser Abkommen, die sich auf spezifischere Aspekte der Bekämpfung des Klimawandels konzentrieren.

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