In Kolumbien läuft derzeit die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen
Die Konferenz entstand aus Frustration über blockierte UN-Klimagipfel wie COP29 und COP30, wo ein klarer Fossilausstieg nicht vereinbart werden konnte. Ziel ist ein konkreter Fahrplan für eine gerechte Transformation zu erneuerbaren Energien, inklusive Beteiligung von Zivilgesellschaft, Indigenen und Ländern aus aller Welt.
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Die Veranstaltung startete mit Beratungen der Zivilgesellschaft (24.–26. April), gefolgt von Regierungsdelegationen (ab 27. April). Deutschland wird von Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten; fokussiert werden Prinzipien, Forderungen und eine "People’s Roadmap".
Ziele und Erwartungen
Es geht um Netzwerke für ambitionierte Staaten, ohne Konsenszwang aller UN-Mitglieder – eine "Koalition der Willigen". Experten sehen Chancen für Fortschritte, trotz Fehlen großer Emittenten wie USA und China, da 90% der CO₂-Emissionen aus Fossilen stammen.
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