Einschätzung zur aktuellen Gasversorgung in Deutschland (Stand März 2026)
Allerdings liegt der Speicherfüllstand mit rund 22 % deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Zwar hat die Einspeicherung zuletzt wieder begonnen, verläuft jedoch bislang nur langsam. Gleichzeitig ist der Gasverbrauch im bisherigen Jahresverlauf höher als im Vorjahr, was den Druck auf die Speicher zusätzlich erhöht.
Strukturell bleibt die Lage angespannt: Die ausbleibenden Transitmengen über die Ukraine werden dauerhaft durch alternative Quellen wie LNG ersetzt, wodurch Deutschland stärker von globalen Märkten abhängig ist. Zudem bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der ausreichenden Befüllung der Speicher bis zum nächsten Winter.
Fazit:
Kurzfristig ist die Gasversorgung gesichert. Mittelfristig – insbesondere mit Blick auf den Winter 2026/27 – bestehen jedoch erhöhte Risiken, vor allem bei ungünstigen Marktbedingungen oder einer verzögerten Speicherbefüllung.
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